Wir wollten eigentlich auch mit der Yamanote Line fahren, waren dann auch schon in Shinjuku am Treffpunkt, 30 Minuten vor dem vereinbarten Zug. Wir waren noch nicht mal am Gleis, da kam schon ein Pulk Polizisten auf uns zu, und ein Sicherheitstyp ohne Uniform, der ziemlich gut Englisch konnte. Der erzählte uns was von "Neonazi" und wir sollten schnell den Bahnhof verlassen, sie könnten nicht für unsere Sicherheit garantieren.
Wir dachten, dass ist nur so eine Geschichte, die sich die Polizei ausgedacht hat, um das Ausländertreffen zu verhindern. Sind also einfach zu unserem Gleis gegangen und haben dort auf den Rest der Truppe gewartet. Dann kam aber tatsächlich ein ältlicher Herr mit Pappschild, Ausländer raus, und haut einer Koreanin!, die mit uns unterwegs war, das Schild aufn Kopp. War nur ein Pappschild, und eher ein Klaps als Schlagen, aber trotzdem. Keine Ahnung ob der Typ echt war oder nur von der Polizei bestellt.
Wir sind dann auf jeden Fall mit den versammelten Ausländern eine Station mit der Yamanote gefahren, dann raus, und nach Shibuya, wo wir in einen Club wollten.
Vorm Bahnhof Shibuya haben wir eine Gruppe Ausländer getroffen, die es nicht mal nach Shinjuku zum Treffpunkt geschafft hatte, die Polizei hat sie schon in Shibuya nicht in den Bahnhof reingelassen. Haben uns zusammengetan und den Rest des Abends Spaß gehabt ohne weitere Belästigung von der Polizei.

Unsere Gruppe in Shinjuku, vor der Pappschildattacke.

Die Polizeipräsenz erinnerte eher an den Berliner 1. Mai.

Unsere erweiterte Gruppe in Shibuya.

Kamekameha! Krillin aus Dragonball. Sehr beliebt in Japan, mein Mitbewohner Christian wurde geschätzte 1000mal an diesem Abend von Japanern fotografiert.

Rotkäppchen und die Krankenschwester.


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